Wednesday, September 29, 2021

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dailyfratze.de/lea on Sep 29, 2021

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Moselsteig Tag 5: Die Etappe sollte ursprünglich 30 km lang sein (bis Bruttig-Fankel), aber wir hatten uns schon gestern dazu entschlossen, nur bis nach Cochem zu gehen und dann mit dem Bus zu unserer Unterkunft nach Fankel zu fahren.

Meine Füße haben inzwischen Blasen an beiden kleinen Zehen und am rechten Fußballen. Ich wickelte alles sorgfältig in Blasenpflaster ein und los ging es. Erstmal zum Frühstück bei dem Gastgeberpaar. Die feierten am Tisch neben uns Geburtstag und ließen sich ihren Wein schmecken.

Während wir frühstückten, fing es schon an zu regnen, also zogen wir uns unsere Regensachen an und dann ging es los. Erstmal wieder berghoch (meine Füße freuen sich, denn Aufstieg tut fast gar nicht weh) und da es nicht mehr regnete, zogen wir die Regensachen wieder aus, wir kamen nämlich schon wieder ins Schwitzen.

Anna checkte immer wieder den Regenradar und es kündigte sich ein heftiger Regenguss an. Als wir dann über einen Rübenacker liefen (ja, auch Rübenacker waren bei jeder Etappe dabei), fing es wieder an ungemütlich zu werden, also zogen wir Buffs und Regenjacken an und zogen die Regencapes über die Rucksäcke. Wir waren keine Minute zu spät – kaum waren wir angezogen, fing es an heftig zu regnen. Zum Glück waren wir gerade am Waldrand angekommen und der Weg ging weiter durch den Wald. Trotzdem wurden wir klitschnass und das Wasser drohte uns von den Beinen in die Schuhe zu laufen. Wir hatten nämlich auf die Regenhosen verzichtet, da wir der Meinung waren, dass die Beine beim Wandern doch eh nicht so nass werden würden. Weit gefehlt!

Nach ca. einer halben Stunde war der Regen vorbei und Unterhose und Socken schienen nochmal trocken davongekommen zu sein. Passend dazu ging es wieder raus aus dem Wald und über Kartoffelacker wieder Richtung Berge. Wir hatten ja echt Glück, dass uns der Regen nicht beim Abstieg erwischt hatte.

Die Sonne hatte uns schnell getrocknet, aber es wurde kälter. Ab und zu gab es mal ein paar minutenlange Schauer, also ließ ich die Jacke einfach an.

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An unserem Etappenziel in Cochem konnte ich nur noch schleichen. Asphaltboden und ebenes Terrain waren gar nichts für meine Füße.

Wir aßen in Cochem noch ein Eis, während wir auf den Bus warteten, der uns nach Fankel brachte, wo wir ein Gästezimmer hatten. Schon wieder als einzige Gäste. Fankel ist zum Glück um einiges größer als Pommern und wir konnten uns ein Restaurant aussuchen. Wir entschieden uns für China Town, also ein chinesisches Restaurant. Da gab es sogar zwei vegane Gerichte auf der Karte und die Gastgeberin war auch sehr nett.

Unseren Muskeln geht es nach wie vor ganz gut, aber meine Füße machen mir Sorgen. Auf dem Plan stehen ja noch zwei Etappen mit 20 km und meine Zehen und mein rechter Fußballen schmerzen von Tag zu Tag mehr.

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