Thursday, September 30, 2021

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dailyfratze.de/lea on Sep 30, 2021

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Moselsteig Tag 6: Heute sollte es von Cochem nach Nehren gehen, wieder ca. 20 km. Da wir ja in Fankel übernachtet hatten, mussten wir morgens erstmal mit dem Bus zurück nach Cochem. Unsere Gastgeberin stellte uns ein Gästeticket aus, mit dem wir im ganzen VRM-Gebiet den ÖPNV nutzen können. Das Ticket geht drei Tage, also mussten wir dann auch für die Fahrt nach Hause keine Tickets mehr kaufen.

Die ersten Schritte in den Wanderschuhen taten wieder ziemlich weh, allerdings ging es mir die letzten Tage immer so und der Schmerz ging dann irgendwann weg. Ich hatte seit gestern auch meine “guten” Wandersocken an bzw. die Socken, mit denen ich sonst nie Probleme gehabt hatte. Aber gegen schon bestehende Blasen helfen die auch nur bedingt.

In Cochem ging es dann erstmal steil (neben einem Schwurbler/Impfgegner/Nazihaus) einen Weinberg hoch. So langsam merkten wir dann doch, dass unsere Körper müde werden. Alles ist ein bisschen anstrengend und sobald es abwärts geht, merke ich jetzt auch meine Knie. Auch Annas Beinmuskeln meldeten sich.

Mitten im steilen Weinberg zogen wir unsere Jacken und Unterhemden aus, dann ging es langsam, aber stetig immer weiter den Berg hoch. So langsam schmerzten meine Füße auch beim Aufstieg ein wenig, aber das blieb noch im Rahmen.

Bei Ernst konnten wir nochmal einen Blick auf das eindrucksvolle Moseltal werfen. Nicht wissend, dass das die letzte Gelegenheit in diesem Urlaub sein würde.

IMG_20210930_121354.jpg

Halbzeit sollte heute in Bruttig-Fankel sein und dafür mussten wir wieder runter ins Tal. Der Weg war wunderschön, aber ich konnte nur noch an die Schmerzen in meinen Knien und Füßen denken und so beschlossen wir, die Etappe heute in Bruttig zu beenden.

Wir fuhren dann mit dem Bus nach Cochem und von da aus mit dem Zug zu unserer Beherbergung in Neef, das ursprünglich unser Tagesziel gewesen wäre (wenn wir heute und gestern die geplanten 30 km gelaufen wären). In Neef aßen wir in einem indischen Restaurant mit dem nicht so indischen Namen “Schleusenblick”, was auch wieder erstaunlich gut war. Danach gingen wir zurück zu unserem Gästehaus, das gleichzeitig eine Straußenwirtschaft war. Zum “Nachtisch” aßen wir dort jede noch eine Portion Pommes und ich trank einen Traubensaft (aus eigenem Anbau, hier ist irgendwie jede*r Winzer*in) und auf unserem Zimmer sahen wir noch etwas fern.

strava3250781767710286368.jpg

Und hier die ganze Strecke:

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