*Prost an Jan* Danke, ich bleib beim Fitnessdrink aus der Flasche. Wobei ich sagen muss, Intervalltraining hat heute tierisch geschlaucht und ich fühl mich gerade wie ein nasser Sack.
Alles weitere: Demnächst auf der Startseite 
Ansonsten, Thema das Bildes, zweiter Teil meines iPhoto Tests. Gesichtserkennung ist irgendwie schon irre spannend. Habe irgendwann gedacht, dass das ein Consumerprodukt ist und ich gar nicht wissen möchte, wie weit Technik des Staates bereits ist.
iPhoto '09 pt.2
Die Funktion die ich unbedingt testen wollte, brauchte natürlich auch die längste Vorbereitungsphase:
Etwas mehr als 3 Stunden hat iPhoto benötigt, in meiner Fotosammlung Gesichter zu erkennen.
Danach ist der Punkt “Gesichter” in der Seitenleiste aber noch ziemlich leer. Das kann man schnell ändern, in den man ein Foto mit Gesicht auswählt und durch Klicken auf “Namen” einen Namen eingibt.
Danach werden automatisch Fotos mit ähnlichen Gesichtern gesucht. Bei einigen funktioniert das weniger gut:
bei anderen sehr viel besser
Jetzt ist es so, dass von über 10000 Fotos rund 10% mein Gesicht mit drauf haben, Daily Fratze halt. Ich frage mich, ob das dazu führt, dass Gesichtern anderer Menschen relativ häufig mein Name zugeordnet wird. Immerhin hat sich mein Gesicht, meine Haare und insbesondere meine Brille und mein Bart über die letzten 4 Jahren immer wieder stark gewandelt.
Danach macht es dann wirklich Spaß, über die Gesichter ein zu steigen:
und dann durch Personen zu stöbern, sich über false-positives zu amüsieren und seine Sammlung generell einmal in ganz anderem Kontext zu betrachten.
Ich würde mir ja jetzt für Daily Fratze eine ähnliche Funktion wie den Facebookexporter wünschen, mit dem man die Fotos ganz einfach in sein Facebookprofil schieben kann, sogar die getaggten Personen bleiben dabei erhalten. Den Facebookalben können dann aus iPhoto ganz einfach neue Fotos hinzugefügt werden. Irgendwie gut gemacht.
Als Anekdote vielleicht: Die erste Daily Fratze Version funktionierte tatsächlich aus iPhoto heraus, in dem ich per Appleskript die Bilder per Ftp in ein Verzeichnis auf dem Server geschoben und entsprechende SQL Statements erzeugt habe.
Wenn ich mal drüber nachdenke, eventuell baue ich mir diese Funktionalität einfach wieder. Dann natürlich nicht per Dateioperation, sondern über einen Webservice, aber selbst den könnte ich ja aus Applescript ansprechen… Oh weia, dumme Ideen, dem Freizeit und Training abträglich.
Zurück zu iPhoto: Die neuen Metafunktionen ergänzen die Suche nach Datum, Schlagwort und Co. prächtig. Sie lassen sich natürlich auch in “intelligenten Alben” verwenden und diese wieder rum können als Grundlage für die ziemlich coolen Diashows dienen.
Mein Fazit: Wenn man wie ich fast nur iPhoto aus der iLife Suite nutzt, sind rund 70€ Retailpreis für die gesamte Suite recht hoch, aber in meinen Augen eine lohnenden Investition. Ich habe bereits mehrfach iLife gekauft separat von einem Mac gekauft, bei die Suite dabei ist, und es nicht bereut. Ich finde iPhoto einfach sehr gelungen. Ich kann damit Bilder recht einfach kurz nachbearbeiten, freistellen und verwalten. Ich brauche einfach kein Photoshop für so etwas. Mittlerweile ist auch die Geschwindigkeit besser geworden. Die Version '07 war teilweise unbenutzbar langsam, mit '09 und >= 2 Gb Ram lässt es sich gut arbeiten, auch mit vielen Fotos (mein Mac hat 4Gb Ram).
Natürlich ist nicht nur iPhoto im Paket, sondern noch ein umfangreiches Programm zum Erstellen von Filmen, “iMovie”, dessen Funktionen ich nicht im Ansatz genutzt habe, als ich meinen Fratzenfilm
1000 days
1000 days damit geschnitten habe; eine Suite zum Erstellen professionell wirkender DVDs, die bei Verwandten jedes mal gut ankamen und ein Tool namens iWeb, für das ich leider gar keine Verwendung habe. iWeb ist genau das richtige für Menschen, die sich gerne im Web präsentieren würden, aber sich nicht mit Details von HTML und Co. beschäftigen möchten. In der aktuellen Version können selbst Web2.0 Dinger wie Youtube und Co. eingebunden werden. Wie Frontpage, nur in aktuell und elegant. Früher hätte ich mit Sicherheit über so etwas geschimpft, aber nicht jeder ist ein Nerd und das ist auch gut so.
Alles in allem finde ich ist iLife eines der Pakete, bei denen man merkt, wie sehr bei Apple Sachen aufeinander abgestimmt sind. Ich find das gut und es ist eines der Sachen, bei denen ich meinen Computer zum Großteil einfach nur benutzen kann und mich nicht damit plagen muss, es zum Funktionieren zu bringen.
Und wenn sich dann alles so schön in den Finder (das ist so etwas wie der Windows Explorer für die nicht Mac affinen Leute) integriert wie hier:
finde ich das einfach toll. Das ist der “Datei öffnen” Dialog vom Webbrowser, der mir alle als “Daily Fratze” getaggte Fotos im Jahr 2009 aus iPhoto anzeigt. Immerhin ein Schritt zum semantischen Desktop 
Falls Du es spiegelverkehrt nicht lesen kannst, es ist ein alkoholfreies Weizen. Es wird noch der Tag kommen, an dem ich mir so eins mit ins Fitnessstudio nehm anstelle von Wasser
Tina: Jo, stimmt.
Write a comment